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Wettbewerb HTBLVA Spengergasse

2009

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Die Künstlerin Maria Hahnenkamp in Zusammenarbeit mit Architekt Willi Frötscher konnte am 16. Oktober 2009 den von der BIG geladenen künstlerischen Wettbewerb für die HTBLVA Spengergasse für sich entscheiden.

Die Jury begründete die einstimmige Entscheidung für das Siegerprojekt folgendermaßen:
„Das Projekt von Maria Hahnenkamp und Willi Frötscher wurde einstimmig von der Jury zur Realisierung empfohlen, da das Konzept des Bodenornaments  (das sich auch inhaltlich auf die Lehrinhalte der Schule bezieht) und der bewachsenen Skulptur einerseits den langgezogenen Raum verstärkt und andererseits dem Hof dadurch eine besondere Identität verleiht. Die formenreichen Elemente werden reduziert eingesetzt, sodass der Platz viele unterschiedliche Bespielungen zulässt.  Das Ornament auf dem Boden und die Pflanzenreihe an der Seite geben dem Raum eine Leichtigkeit und Strukturiertheit, lassen aber viel Freiheit für die Schülerinnen und Schüler und auch für Bänke, Freiklassen und Veranstaltungen.“

Siegerprojekt: Metamorphosen von Raum und Zeit

Maria Hahnenkamp / Willi Frötscher

„Unser künstlerischer Entwurf für die HTBLVA Spengergasse ist der Versuch auf vorgefundene Gegebenheiten einzugehen und in einen Dialog mit den markanten Strukturen zu treten. Der Neu- und Umbau ist geleitet vom Bestreben die Gebäude unterschiedlicher Epochen zu vernetzen und den Kreis mit einer eingeschossigen Spange zu schließen. Wir wollen dieses Leitmotiv der architektonischen Konzeption aufgreifen und zu künstlerischer Sichtbarkeit verhelfen. Der Innenhof – ein Pausenraum und Ort zur Distanznahme und zum Auftanken neuer Energien – soll eine geistige Dimension verkörpern, eine Art »Kunstraum« sein, der verschiedene inhaltliche Ebenen und historische Epochen miteinander verbindet. Er soll ein Ort der kreativen Erneuerung sein.“
Maria Hahnenkamp/Willi Frötscher

freiraum code

koselicka - Ursula Kose und Lilli Licka

Die Lochkarte, als Symbol und Verweis auf die maschinelle Fertigung von Textilien und die Entwicklung der EDV, codiert den Freiraum der HTBLVA Spengergasse. Leuchtende Bodenlinien und transparente Vorhänge aus Lasergewebe greifen dieses Lochkartenraster auf und schaffen durch offene Séparées eine Gliederung des langgestreckten Hofes.

Ten, Chi, Jin

to the woods

Der Entwurf greift die östliche Philosophie Sansai, der drei Urkräfte Ten, Chi, Jin (Himmel, Erde, Mensch) auf. Auf die Hofgestaltung  angewandt, spiegelt sich dieses Prinzip in den drei Bereichen Meer, Wald und Himmel wider, es entstehen unterschiedliche Räume, die alle fünf Sinne ansprechen sollen. 

Rettungsringe, Sand & tanzende Quadrate

Karin Zeitlhuber

Der langgezogene Grundriss des Hofes wird durch vier Musterteppiche mit „tanzenden Quadraten“ auf monochromem Untergrund gegliedert, Sitzgelegenheiten in Form von abstrahierten Rettungsringen und einer Langsitzbank komplettieren das Ensemble. Eine „Brücke“ bildet einen öffentlichen Bereich und gleichzeitig den Zugang zur oberen Ebene.