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Wettbewerb HBLA für Forstwirtschaft Bruck/Mur

2009

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Die Künstler Claudia Plank & Hans Werner Poschauko gewannen am 27. März 2009 den von der BIG geladenen künstlerischen Wettbewerb für Kunst & Bau an der Forstschule Bruck an der Mur.

Jurybegründung:
„Das Projekt von Plank Poschauko überzeugt durch den sensiblen Umgang mit der Glasfassade, mit den räumlichen Gegebenheiten des Innenhofs und mit den Inhalten der Forstschule. Die starke formale Einprägsamkeit des Platzmotivs in Form eines schwarz-weiß gepflasterten Jahresringlabyrinths steht in Spannung zur fein, ästhetisch abgestimmten Gestaltung der Glasfassade. Die überdimensionalen Blätter in unterschiedlichen Grünschattierungen werden als Bäume wahrgenommen, wodurch sich ein Spiel mit Dimensionen und imaginären transparenten Waldräumen ergibt. Die Transparenz ermöglicht Innen- und Außenbezüge, die Arbeit an der Glasfassade kann von beiden Seiten wahrgenommen werden und verbindet somit Innen- und Außenraum.“

Siegerprojekt: Jahresringlabyrinth und Märchenwald

Claudia Plank & Hans Werner Poschauko

Das Projekt setzt sich mit dem rund 750 m² großen Pausenplatz sowie den umgebenden Fassaden auseinander. Die Pflasterung des Platzes nimmt das Motiv von Jahresringen auf. Mittels modernster Siebdrucktechnik werden an den Glasscheiben der Fassade überdimensionale Blattstrukturen aufgebracht, die den Betrachter sowohl von innen als auch von außen an einen verfremdeten, geheimnisvollen Wald erinnern.

Beim Entwurf wurde eine dauerhafte, qualitative und naturnahe Lösung angestrebt, die sich direkt mit dem Kontext der Schule auseinandersetzt.

20 Jahre

Regula Dettwiler

„Das Fällen jener alten Eiche, die dem neuen Hauptzugang der Schule weichen muss, wird zum Anlass genommen, eine junge Eiche zentral auf dem neuen Schulhof zu pflanzen: die „Schuleiche“.
Regula Dettwiler thematisiert den Baum als Speicher von Zeit, indem sie eine Eiche pflanzt und deren Wachstum über einen Zeitraum von 20 Jahren fotografisch dokumentiert und festhält. Ihr eigener Körper dient dabei als Maßstab, der mit ins Bild gerückt wird und im Laufe der Jahre immer kleiner erscheint.

Moving Floor

Agnieszka Kalinowska

Der Entwurf für die Forstschule ist eine Skulptur, die als eine Art Eingriff in die Architektur der neu errichteten Schule funktionieren soll. So stellt sich zugleich die Frage nach der Wechselwirkung von Skulptur und Architektur. Die Skulptur befindet sich im „subcutanen Gewebe“ des Gebäudes. Sie pulsiert unter der Oberfläche. Was wir sehen, sind Protuberanzen in der Betonoberfläche, die von sich verzweigenden Wurzeln herrühren. Der Baum selbst jedoch bleibt unsichtbar. Vom Schulhof aus wachsen die Wurzeln Stück für Stück in das Gebäude.

Hirn und Holz

Peter Kogler

Peter Kogler schlägt für das Foyer der HBLA für Forstwirtschaft insgesamt 10 Objekte aus verschiedenen Holzsorten vor. Diese Objekte haben die Form eines Hirnes und ihre Größen variieren. Sie sind aus verschiedenen Laubhölzern (Eiche, Esche, Ulme) CNC gefräst und so gebaut, dass sie jederzeit ineinander zu schlichten sind. Das mobile Mobiliar kann jederzeit verschoben und neu angeordnet werden.

ohne Titel

Hermann Pitow

Das geplante Gesamtprojekt umfasst sieben Objekte. Dabei werden die Elemente Holz, Stein und Wasser künstlerisch in Szene gesetzt und zu einer Komposition vereint. Durch eine Verbindung von Natur, Gebäuden und Skulpturen wird der Platz einem Erlebnis.

Der größte Baum der Welt

Karl-Heinz Ströhle

Für den Innenhof des Gebäudekomplexes ist als zentrales Gestaltungselement eine aus zwei verschiedenen Steinen bestehende Intarsie vorgesehen. Diese stellt einen Baumquerschnitt dar, dessen Jahresringe die verschiedenen Entwicklungsphasen in einer Vegetationsperiode widerspiegeln. Der Durchmesser von 13,5 Metern lässt die Höhe des ursprünglichen Baumes erahnen. Es handelt sich um den größten Baum der Welt, der vor dem imaginären Auge des Betrachters entsteht. Die Bodenarbeit wird aus verschiedenen Perspektiven und von unterschiedlichen Standorten aus sichtbar sein.