X




single-cpt_projekt
content-cpt_projekt

Wettbewerb Filmakademie Wien

2006

X

Die Universität formuliert ihr Anliegen an die Kunst folgendermaßen: „Als Kunstwerk wünschen wir uns explizit keine Illustration der Filmakademie, sondern ein künstlerisch eigenständiges und radikales Werk, das einen poetischen Zugang zum Thema Film schafft.“

Mit dem außergewöhnlichen Projekt Film ab! – eine Massenszene mit 5000 StatistInnen – gewannen die Künstler Nicole Six und Paul Petritsch im Juni 2006 den künstlerischen Wettbewerb für die Filmstudios der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.

Jurymitglied Katharina Blaas beschreibt das Projekt wie folgt:
„Nicole Six und Paul Petritsch inszenieren eine filmische Massenszene mit ca. 5000 StatistInnen, eine temporäre Intervention, die den Ort für einen Nachmittag völlig verändert. Mit diesem herausfordernden Unterfangen, in Anlehnung an eine Massenszene aus dem Film Metropolis (Fritz Lang), erweitern die beiden Künstler den Skulpturenbegriff und experimentieren mit dem öffentlichen Raum, der Wahrnehmung und dessen Empfinden.“

Siegerprojekt: Film ab!

Nicole Six & Paul Petritsch

Eine temporäre Installation gleich einer filmischen Massenszene ist Nicole Six und Paul Petritschs Projekt: „Unser Vorschlag ist eine temporäre Intervention für den Campus der Filmakademie, die sich nicht materiell äußert. Konzipiert ist ein Set, entsprechend einer Massenszene im Film, bestehend aus 5000 Personen, bis zum – theoretisch möglichen – Moment ‚Film ab!‘. Diese Situation wird von uns nicht dokumentiert und manifestiert sich durch Erzählung und Imagination.“

Don’t touch the end of my film.

Djawid C. Borower

Das Gebäude wird aus einem Netz von Texten umspannt, jede Wand hat ein eigenes Thema. Es werden Textfragmente aus Filmen, die von Filmen erzählen, sowie eigene Texte verwendet.

Kino im Außenraum

Dorit Margreiter

Das Projekt besteht aus einer Projektionsfläche und zwei Sockeln. Die verschiedenen Formate sind auf der Betonleinwand eingezeichnet und von innen sichtbar. Die Fläche wird, wenn sie nicht bespielt ist, beleuchtet.

porno

Hans Schabus

Eine Leuchtschrift auf dem Gebäude soll eine Brücke zum städtisch-urbanen Umfeld schlagen. Die Schreibschrift bricht die Strenge und Geradlinigkeit des Gebäudes auf. Porno ist ein ungeschöntes, agitatives Wort, spricht von Dringlichkeit, Vehemenz, Handlungsraum.

ohne Titel

Esther Stocker

Die Skulptur auf dem Dach der Filmstudios soll keine benutzbare Struktur, sondern etwas sein, das jenseits der Funktionalität existiert. Grundgedanke ist die Unvollständigkeit einer kontinuierlichen Struktur, Fortsetzung einzelner Einheiten/Bild (Film).