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Wettbewerb BIG Zentrale

2014

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Der deutsche Künstler Tobias Rehberger konnte am 28. Februar 2014 den von der BIG geladenen künstlerischen Wettbewerb für die Gestaltung der Büros, Besprechungsräume und Verkehrsflächen des 12. und 13. Geschoßes der BIG Zentrale für sich entscheiden.

Die Jury begründete die Entscheidung für das Siegerprojekt folgendermaßen:
„Der Entwurf von Tobias Rehberger mit dem Titel Time to… setzt sich mit ausgewählten Orten im 12. und 13. Obergeschoß der BIG-Zentrale  auseinander. Dort werden großflächige abstrakte Wandmalereien in bunten Farben angebracht, die als Raumerweiterung der darauf platzierten Uhrenobjekte fungieren. Die Leuchtfelder der Wandobjekte funktionieren dabei wie eine Art binäre Uhr und thematisieren damit ein Phänomen mit dem jeder tagtäglich konfrontiert wird und das unser Leben sowohl privat als auch beruflich stark dominiert: zum einen durch die Termine, die unseren Alltag bestimmen, aber auch durch die allgemeine Lebenszeit, die gefühlt mal schneller und mal langsamer vergeht. Es handelt sich um eine sehr professionelle, überzeugende Arbeit, die durch ihre künstlerische Eigenständigkeit besticht und für die Identität der Räume der BIG auch aufgrund der internationalen Bekanntheit des Künstlers ein außergewöhnliches Projekt darstellt.“

Siegerprojekt: Time to…

Tobias Rehberger

An ausgewählten Orten werden großflächige, abstrakte Wandmalereien mit energetisierenden Farben angebracht, die jeweils mit einem darauf platzierten, leuchtenden Wandobjekt kombiniert werden. Die abstrakten Kompositionen brechen die geraden Flächen der Wand optisch auf und schaffen eine stark dynamische Wirkung. Die Leuchtfelder der Wandobjekte funktionieren dabei wie eine Art binäre Uhr und thematisieren damit ein Phänomen, mit dem jeder täglich konfrontiert wird und das unser Leben sowohl privat als auch beruflich stark dominiert: zum einen durch die Termine, die unseren Alltag bestimmen, aber auch durch die allgemeine Lebenszeit, die mal gefühlt schneller, mal langsamer vergeht.

Der grüne Daumen

Lotte Lyon

Über Personen, die besonders geschickt mit Pflanzen umgehen können, sagt man, sie hätten den „grünen Daumen“. Der Projektvorschlag sieht vor, Topfpflanzen aus den Büros von MitarbeiterInnen im Haus auszuleihen. Diese werden im Studio, unter Einsatz von Tiefenschärfe und verschiedener Lichtstimmungen, in Schwarz-Weiß fotografiert. Aus den kleinen Büropflanzen werden so Bäume, Gebüsche und Landschaften. Die Fotos werden dann in starker Vergrößerung auf Tapetengewebe gedruckt und an den größten, durchgehenden Wänden im 12. und 13. OG angebracht. Für jede Wand wird eine eigene „Landschaft“ entwickelt, es handelt sich gewissermaßen um eine Re-Naturalisierung in dieser funktionalen Umgebung.

ohne Titel

Stefan Sandner

Das Gestaltungskonzept greift handschriftliche Notizen und Mitteilungen auf, wie sie im Zusammenhang mit der Benützung von öffentlichen Gebäuden und Wohnanlagen unter den Benutzern ausgetauscht werden. Dabei reicht die Spannweite thematisch von Dienstleistungs- bis zu Privatzusammenhängen.  Die Notizen werden in vergrößerter Form als Wandmalereien an freien Wänden der Gang-, Empfangs- und Bürobereiche im 12. und 13. Stockwerk verteilt. Sie werden zu bildhaften Mitteilungen in verändertem Kontext und definieren ihren jeweiligen Ort als unverwechselbar.

ohne Titel

Otto Zitko

Da die Wände der Kuben, die im 13. Obergeschoß die Liftschächte ummanteln, ein relativ großzügiges zeichnerisches Vorgehen erlauben, sollen diese zwei architektonischen Raumelemente durch eine monochrome, gestisch-lineare Handzeichnung optisch miteinander in Verbindung gebracht werden. Eingesetzt wird ein kräftiges Orange, da diese Farbe auf unterschiedliche Lichtsituationen (Kunstlicht, starkes/schwaches Tageslicht) optimal reagiert.