X




single-cpt_projekt
content-cpt_projekt

Wettbewerb BIG Conference

2009

X

Die KünstlerInnen Isabella Kresse und Nicolas Mahler konnten am 02. Oktober 2009 den von der BIG geladenen künstlerischen Wettbewerb für den Bereich BIG Conference für sich entscheiden. Nach Empfehlung der Jury wird das Projekt von Isabella Kresse als erstes realisiert, nach zwei Jahren wird Nicolas Mahler sein Projekt umsetzen.

Die Jury begründete die einstimmige Entscheidung für die Siegerprojekte folgendermaßen:
„Die Jury entschied sich einstimmig, den Entwurf von Isabella Kresse als erstgereihte zu realisieren, da sie da Innen und Außen des Gebäudes in ihre Konzept einfließen lässt. Sie bezieht die modifizierten Umrisslinien der Architektur in ihre formalen Überlegungen mit ein und appliziert diese in der vereinfachten, abstrahierenden Form von Linien an den Wänden. Dieses interessante Konzept strukturiert und kennzeichnet die Gänge und verleiht ihnen die notwendige Unverwechselbarkeit. Die humoristischen, karikaturenhaften Zeichnungen vom zweitgereihten Nicolas Mahler, die er an unterschiedlichsten Orten anbringen möchte, werden als identitätsstiftende Zeichen die schwierige Gangsituation auflösen und auch den Weg markieren.“

Siegerprojekt 1: Outside to Inside

Isabella Kresse

„Ausgangspunkt meines Entwurfs für die Gestaltung der Gänge in der Bundesimmobiliengesellschaft ist das Gebäude selbst. Ich strukturiere den Baukörper, in dem sich die BIG befindet, in Flächen und Linien, um daraus ein Modulsystem für die Gestaltung der Innenräume zu entwickeln. Dabei wollte ich minimal invasiv in die gegebene Situation eingreifen. Viel mehr galt es, Formen zu entwickeln, die durch Integration in die bestehende Raumsituation diese ergänzen und neue virtuelle Räume erschaffen. Ziel war es, die äußere Form im Inneren zu positionieren.“ Isabella Kresse

Siegerprojekt 2: ohne Titel

Nicolas Mahler

„Alle Wände sind werden weiß gestrichen, mit schwarzer Farbe werden sparsame Zeichnungen angelegt. Die Gestaltung betont auf spielerische Weise die verwinkelte Architektur und thematisiert das Moment des Gehens und Suchens. Die Zeichnungen nehmen das eigene Gehen vorweg, in der visuellen Wahrnehmung ist man den eigenen Füßen immer ein Stück voraus. Im Bereich der Besprechungszimmer spiegeln vermehrt figurative Elemente die soziale Funktion dieser Räume wider.“ Nicolas Mahler

wegfänger

walltattoo

Der Entwurf sieht eine stringente, grafisch an das klare Innenraumkonzept angelehnte Gestaltung mit weißen Wänden und schwarzem Boden vor. Bei vom Weg abzweigenden Räumlichkeiten wird auch der Boden weiß. An jeder dieser Schnittstellen wird auch das Motiv sichtbar – dieses ebenso in Schwarzweiß gehaltene Motiv, der wegfänger, scheint auf einer imaginären Ebene zu liegen, die sich an der Bodenschnittstelle hochzieht und im Vorbeigehen verzerrt.

ohne Titel

Christian Hutzinger

Auf einer hellblauen Wandfläche von etwa 70 Metern Länge wird ein immer wiederkehrendes, sich entwickelndes Motiv angebracht. Dieses ist weder gegenständlich noch abstrakt, erweckt aber Assoziationen zu Gegenständlichem, es erinnert an eine Art „Wegweiser“ in kräftigen Farbtönen.