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Skulptur – Institutsgebäude TU Wien

Roland Göschl

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Die Skulptur von Roland Göschl auf dem Flachdach des Institutsgebäudes der TU Wien im Freihausviertel ist eines der bekanntesten Kunstwerke im Wiener Stadtraum. Wie viele seiner Arbeiten in den Komplementärfarben rot, gelb und blau gehalten, mutet sie an wie Bauklötze, die waghalsig aufeinander gestapelt wurden. In Wirklichkeit handelt es sich um eine Metallskulptur, die bereits in der Werkstatt zusammengelötet und im Ganzen auf dem Flachdach des Labor- und Institutsgebäudes installiert worden ist.

Roland Göschl, österreichischer Bildhauer, Maler und Kunsthistoriker, war ab 1972 Professor am Institut für Kunst und Gestaltung, von 1989 bis 1991 war er Institutsvorstand und bis zu seiner Emeritierung im Jahr 2000 Institutsvorstands-Stellvertreter.

Er gilt als ein bedeutender Vertreter der Österreichischen Avantgarde nach 1945. Der Wotruba-Schüler, der einem breiten Publikum durch die Humanic-Werbung in den 1970er Jahren bekannt wurde, nahm zwei Mal an der documenta in Kassel teil. 1968 waren seine Werke bei der Biennale in Venedig zu sehen.

Nach Farbtests und Probenentnahmen der unterschiedlichen Farbschichten und weiteren Untersuchungen musste zudem geprüft werden, ob das in den 80er Jahren errichtete Flachdach die notwendige Ballastierung für ein Arbeitsgerüst – die Windlast ist enorm – auch aushalten würde. Dann konnte – nach einer zwischenzeitlich erfolgten statischen Überprüfung und Sanierung des Betonsockels – nun endlich die Restaurierung der Skulptur selbst in Angriff genommen werden.

Nachdem der „Göschl“ den Sommer über eingerüstet war, präsentiert er sich seit Anfang September wieder in seinen kräftigen Primärfarben der vorbei gehenden und – fahrenden Öffentlichkeit.