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Balkenplatz – Gymnasium Josef-Preis-Allee, Salzburg

Meina Schellander

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Lustbetonte Aufenthalte auf der Terrasse sind zu erwarten. Meina Schellander, 1998

Die Kunst am Bau-Arbeit von Meina Schellander am Vorplatz des Gymnasiums in der Josef Preis-Allee stammt aus dem Jahr 1998 und ist als Bewegungs-, Chill-Out und Erlebniszone für die Schülerinnen und Schüler gedacht.

Sie besteht aus vier zu Vierkantblöcken verleimte und miteinander verschränkte Holzobjekte, die zugleich als Sitz- und Spielmöglichkeit dienen. Die übereinanderliegenden Balken bieten den SchülerInnen die Möglichkeit, darauf zu sitzen, zu liegen, zu gehen, abzurutschen, unterhalb durchzukriechen und oberhalb drüberzuspringen.

Die Hohlkörper sind aber auch Lautverstärker: Flüstertöne, am einen Ende des Balkens gesprochen, kommen am anderen Ende laut an. So könnte man die Balken auch als BALKOFONE oder als HEXAFONE bezeichnen.

Die Intervention war fast 17 Jahre im Außenraum Wind und Wetter ausgesetzt, das Holz hatte bereits einige kaputte und morsche Stellen und die einst knallrote Farbe war ausgebleicht. Daher musste das Kunstwerk 2015 saniert werden: Die Hölzer wurden an den morschen Stellen abgefräst, und mit Lärchenholz ergänzt. Die Randbereiche der Träger wurden nachgehobelt, um trotz der zahlreich notwendigen Ergänzungen den ursprünglich einheitlichen Eindruck her­zustellen. Anschließend wurden die rohen Holzteile grundiert und in drei Durchgängen mit einem speziellen Lasurlack wieder rot gestrichen.