Vorgeschlagen wird eine zwölf Meter hohe kinetische Skulptur in Form eines Zeigers, die auf einer Glasplattform im Atrium installiert wird. Dieses gleichsam ästhetische wie spielerische Objekt bietet vielfältige – sowohl formale als auch inhaltliche – Beziehungen zu den Naturwissenschaften und insbesondere zur Physik: Herzstück der Konstruktion ist die kardanische Aufhängung, wie sie auch bei Steadycams oder auf Schiffen verwendet wird. Wird der Zeiger angestoßen, pendelt er von alleine, langsam wieder zurück in seine Ausgangsposition. Die transparente Bodenfläche macht die Skulptur aus allen Blickwinkeln als Ganzes erfahrbar.