Eines der allerersten BIG ART-Projekte findet sich am Mozarteum in Salzburg. Franz Graf entwickelte für den Eingangsbereich eine begehbare Skulptur mit dem Titel Hymnen, Tropen, Sequenzen. Ausgehend von den neun Buchstaben des Wortes MOZARTEUM, die er rotierte, spiegelte und vervielfältigte, schuf er neun ornamentale Kompositionen und ließ diese im Jahr 2006 als metallene Scheiben im Außen- und Innenbereich des Gebäudes in den Boden ein. Mit ihrer wie zufällig scheinenden Verteilung verbanden die feinen Reliefs auf atmosphärische Weise den Außen- mit dem Innenraum.
Heute sind lediglich die Installationen im Innenraum noch zu finden, da die Scheiben im Außenraum aus (sicherheits-)technischen Gründen nach einiger Zeit demontiert werden mussten.