Über BIG Art
Im Jahr 2005 beschloss die BIG, ihre Kunstaktivitäten völlig neu zu ordnen. Kunst sollte künftig an ausgesuchten, mitunter vielleicht sogar überraschenden Orten stattfinden. Auf jeden Fall dort, wo viele Menschen - vor allem auch junge Menschen - in guter Architektur studieren, arbeiten, lernen, aus- und ein gehen, wo die Kunst von Beginn an eine Chance hat, Teil des Ensembles zu werden.
Wo Kunst mit einer gerade entstehenden Architektur mitwachsen kann, und wo sie in jedem Fall thematisch mit dem jeweiligen Inhalt und den Benutzerinnen und Benutzern des Gebäudes in einen Dialog tritt.
Raumkunst eben.
Seither kümmert sich ein eigenes Team um die Entwicklung permanenter und temporärer Kunstprojekte in, um und an ausgewählten Gebäuden, die der BIG gehören. Kunst, wie wir sie verstehen, soll ein spannender Dialog zwischen ArchitektInnen und KünstlerInnen sein. Sie soll aber vor allem die Menschen, die mit diesen Architekturen, Räumen, Kunstprojekten konfrontiert sind, zum Nachdenken anregen.
Im Vorübergehen. Im Verweilen. Im Betrachten: Die Kunst der BIG ist für sie gemacht.
BIG Art Fachbeirat (Stand 2012):
Klaus-Jürgen Bauer
Katharina Blaas
Gregor Eichigner
Eva Schlegel
Nicole Six
Zwei bis vier große Kunst & Bau-Projekte pro Jahr stehen auf dem Programm. Da wir an das Prinzip Wettbewerb glauben, gibt es keine Direktbeauftragungen an Künstlerinnen und Künstler, sondern effizient organisierte Wettbewerbe, zu denen wir je nach Projektgröße fünf bis zehn KünstlerInnen einladen.
Die Benutzerinnen und Benutzer der BIG-Gebäude und deren ArchitektInnen werden aktiv in die Wettbewerbsjurierung, also in die Auswahl der Kunstprojekte, eingebunden. Außerdem stehen uns sowohl bei der KünstlerInnenauswahl als auch Jurierung der eingereichten Projekte erfahrene Kunstmanagerinnen, Künstlerinnen und Architekten als beratender BIG Art-Fachbeirat zur Seite.
Es ist essentiell, Kunstwettbewerbe zu einem möglichst frühen Zeitpunkt der Projektgenese abzuwickeln, damit Kunst und Architektur auch baulich noch aufeinander reagieren können. Denn BIG Kunst / Bau soll ein Miteinander, und kein Aneinander sein.
Die leichtfüßigere BIG Art taucht für befristete Zeit auf Bauzäunen und Staubnetzen auf, in vorübergehend ungenutzten Gebäuden, in Freiräumen, an Fassaden. Temporäre Kunstinterventionen im Stadtraum sorgen für Diskussionen, etwa wenn zeitgenössisches Kunstgeschehen plötzlich an Baugerüsten ablesbar wird. Diese kleineren Projekte werden meist direkt vergeben.









