Franz Graf - Hymnen, Tropen, Sequenzen (2006)

Mozarteum Salzburg, Mirabellplatz 1, 5020 Salzburg

Architektur: Robert Rechenauer Architekten

Franz Grafs Kunstwerk mit dem Titel „Hymnen – Tropen – Sequenzen“ für das neue Gebäude des Mozarteums in Salzburg ist eine begehbare Skulptur. Ausgangspunkt für diese Arbeit des österreichischen Künstlers sind die neun Buchstaben des Wortes „MOZARTEUM“, die Franz Graf mittels Computer um ihren Mittelpunkt rotieren ließ und vervielfältigte. Jeder Buchstabe wurde einzeln animiert, dabei wurden unterschiedliche Schriftarten verwendet.

 

Tatsächlich umgesetzt handelt es sich um neun Scheiben aus Metall, die im Außen- und Innenbereich des Mozarteums in den Boden eingelassen wurden. Durch diese Zeichen entsteht ein imaginärer Raum, der in die Stadt hinaus sowie in das Gebäude hineinführt. Die Ornamente versetzen den Raum gewissermaßen in Schwingungen und geben ihm eine feine, unverwechselbare Charakteristik.

 

Leider mussten 2012 die drei Metallkreise im Außenraum der Universität aus (sicherheits-)technischen Gründen demontiert werden. Die Kreise wurden geborgen, gereinigt und sachgerecht zwischengelagert. Dort, wo sie einst in den Boden eingelassen waren, ist hellerer Asphalt eingefüllt worden - eine Erinnerung daran, wie sie sich einst in den Platz eingefügt haben. 
Derzeit wird gemeinsam mit der Universität versucht, einen geeigneten Ort zu finden, um die Scheiben wieder zu installieren.

Fotos:

Andrew Phelps

 

 

 

  

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Franz Graf

geboren 1954 in Tulln. Er studierte an der Universität für angewandte Kunst, Wien bei Oswald Oberhuber. Würdigungspreis für bildende Kunst des Landes Niederösterreich, 2000. Er lebt und arbeitet in Wien.

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