Constantin Luser - Molekularorgel (2010)

Neue Chemie der Technischen Universität Graz, 8010 Graz, Stremayrgasse 11

Architektur: Zinterl Architekten

Im Innenhof der Neuen Chemie der TU-Graz steht auf dem Dach des neuen Hörsaalgebäudes Constantin Luser's "Molekularorgel", eine einzigartige, verspielte, interaktive Röhrenskulptur, bestehend aus 14 Trompeten, 14 Posaunen und 7 Tuben.

 

Ausgangspunkt für Lusers Instrument waren „chemischen Trompeten“, die dem Bau, so der Künstler, „etwas Surreales, Absurdes gegenüberstellen sollen“. Die Trompeten bilden sich gewissermaßen wie eine dreidimensionale riesige Molekularstruktur ab, verfügen über ebenso viele Töne und können zu besonderen Gelegenheiten von einem „Molekularorchester“ bespielt werden.

 

Eröffnet wurde die „Molekularorgel“ am 7. Oktober 2010 im Rahmen des Musikprotokolls des Steirischen Herbstes mit einer Komposition von Peter Jakober. Ein Folgekonzert fand am 8. Oktober statt.

 

Constantin Lusers Arbeit ist eines von zwei BIG Art Kunst & Bau Projekten, die an der Neuen Chemie der TU Graz realisiert wurden.

Constantin Luser

Geboren 1976 in Graz, studierte von 1995–1999 an der Fachhochschule Graz Industrial Design und an der Akademie der Bildenden Künste in Wien bei Renée Green und Marina Grzinic (1999–2001), sowie an der Universität für Angewandte Kunst bei Brigitte Kowanz (1999–2004). Lebt und arbeitet in Wien und Graz.

www.constantinluser.net

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