Seit 2005 beauftragt BIG Art im Bereich "Kunst & Bau" Raumkunstprojekte für ausgewählte Gebäude der BIG und fördert den lebendigen Dialog zwischen ArchitektInnen, KünstlerInnen und BenutzerInnen.

04.07.2011, gepostet von Ute Woltron
Foto: © Markus Rössle Foto: © Markus Rössle

Kunst & Bau
Kunst ist ein elementarer Teil des Selbstverständnisses der BIG. Aus diesem Grund hat die Bundesimmobiliengesellschaft m.b.H. die BIG Art ins Leben gerufen. Seit 2005 seit 2005 kümmert sich ein Expertenteam um die Entwicklung von Raumkunstprojekten an ausgewählten Orten und Gebäuden der BIG mit dem Ziel, den lebendigen Dialog zwischen ArchitektInnen, KünstlerInnen und BenutzerInnen zu fördern. Die eigens für die Gebäude geschaffenen Raumkunstprojekte laden Menschen, die in diesen Architekturen und Räumen lernen und studieren, arbeiten und leben, zum Verweilen ein und regen beim Vorübergehen und Betrachten zum Nachdenken an. Die Raumkunst der BIG ist speziell für ihre BenutzerInnen gemacht und fungiert als integrales Element bei der Förderung von  zwischenmenschlicher Kommunikation.
Alle Raumkunstprojekte im Bereich Kunst & Bau werden über geladene und sorgfältig jurierte Wettbewerbe vergeben und finden zu einem Zeitpunkt der Projektgenese statt, zu dem Kunst und Architektur auch baulich noch aufeinander reagieren können. In Abstimmung mit den MieterInnen, den ProjektarchitektInnen und dem BIG Art-Fachbeirat werden zwischen vier und zehn Künstlerinnen und Künstler eingeladen, ihre Entwürfe zu präsentieren. Auch die Jury setzt sich aus allen am Projekt Beteiligten zusammen. Seit 2005 konnten erfolgreich 10 Raumkunstprojekte im Bereich Kunst & Bau realisiert werden. 10 weitere Projekte befinden sich in Ausführung und werden 2011 bzw. 2012 fertig gestellt.

 

Temporäre Kunstinterventionen
Ein weiterer Bereich, dem sich die BIG Art mit großem Engagement widmet, sind temporäre Kunstinterventionen im Stadtraum. Sichtbar wird das zeitgenössische Kunstgeschehen auf Bauzäunen und Staubnetzen, in Freiräumen, an Fassaden und in temporär ungenutzten Gebäuden der BIG. BIG Art lädt KünstlerInnen ein, etwa großformatige Staubfangnetze oder Bauzäune mit eigens dafür entworfenen Arbeiten zu bespielen. KünstlerInnen haben so die Gelegenheit, sich einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren und ihre individuelle Interpretation des jeweiligen Stadtraumes zu kommunizieren. PassantInnen werden für örtliche Besonderheiten sensibilisiert und aufgefordert die Stadt aus einer künstlerischen Perspektive wahrzunehmen.

Bewertung:
0
Ø 0,0 (0 Stimmen)
Top